München Panorama im Winter
Frauenkirche
Buchen Sie hier mit Best Price Garantie und Präsent

Frauenkirche

Die Frauenkirche zwischen dem Karlsplatz und Marienplatz ist eins der Wahrzeichen Münchens.

Die Münchner Frauenkirche

Von der siebten Etage des CONRAD-HOTEL de Ville aus können Sie beim Blick nach Osten das prominenteste und auch höchste Wahrzeichen der bayerischen Landeshauptstadt erspähen: Der „Dom zu Unserer Lieben Frau“, von den Münchnern kurz „Frauenkirche“ genannt, ist die Kathedralkirche des Erzbischofs von München und Freising und eine der Hauptsehenswürdigkeiten, die wir Ihnen bei Ihrem München-Besuch ans Herz legen.

Die Münchner haben ihren Domtürmen aus Gründen, die im Dunklen der Stadtgeschichte verborgen liegen, die Spitznamen „Stasi“ (von Anastasia) und „Blasi“ (von Blasius) verpasst. Und die meisten Einheimischen trauen sich seit ihrem Heimatkundeunterricht zu wetten, dass ein Turm 100, der andere aber nur 99 Meter hoch ist. Die meisten würden diese Wette leider verlieren, denn das ist eine Legende, für die offenbar der Lehrplan des Bayerischen Kultusministeriums verantwortlich ist …

Genau gemessen ist „Blasi“, der Nordturm, mit 98,57 Metern zwar der höhere von beiden, aber der – vom Frauenplatz aus gesehen – rechte Südturm ist mit 98,45 Metern in Wahrheit nur ganze zwölf Zentimeter kleiner. Und der stramme „Blasi“ gilt tatsächlich –seit einem Bürgerentscheid von 2004 – als Maßstab für die Höchstgrenze des Hochhausbaus in ganz München.

Das CONRAD-HOTEL de Ville MÜNCHEN – nur 10 Minuten zu Fuß bis zur Frauenkirche

Zur Geschichte der Frauenkirche

Der Bau der Frauenkirche wurde von Jörg von Halspach (genannt Jörg Ganghofer) von 1468 bis 1488 ausgeführt, der gleichzeitig (1470) in Personalunion das alte Münchner Rathaus am Marienplatz errichtete. Der Rat der Stadt hatte sich für Ganghofer entschieden, weil der Maurer war und die Entscheidung – aus Kosten- und Materialgründen in Ermangelung eines nahegelegenen Steinbruchs – für einen Ziegelsteinbau gefallen war. Und Ganghofer bewährte sich: Im Vergleich zu anderen großen Kirchen waren zwanzig Jahre damals eine megaschnelle Bauzeit.

Als sich 1479 die Kassen leerten, schaltete sich Papst Sixtus IV. ein und gewährte denen einen vollständigen Ablass, die zwischen 1480 und 1482 in der Passionszeit nach München pilgerten, dort ihre Sünden beichteten und einen Wochenlohn spendeten. Heute würde man diese Aktion seiner Heiligkeit als klassisches Tourismusmarketing bezeichnen, denn mit den so vereinnahmten mehr als 15.000 rheinischen Gulden finanzierten die Münchner den Weiterbau. Und Sixtus IV. hatte mehr Glück als seine Nachfolger, denn Martin Luther erblickte erst ein Jahr später das Licht der Welt …

Herzog Albrecht V. wollte die neue Marienkirche gegenüber der alten Pfarrkirche St. Peter aufwerten und gründete ab 1492 das Kollegiatstift „Zu Unserer Lieben Frau“ durch Zwangsvereinigung der Stifte Ilmmünster und Schliersee, die auch ihre Reliquien einzubringen hatten. Bei der Überführung der Reliquien des Sankt Arsatius aus Ilmmünster kam es zu schweren Ausschreitungen der heimischen Bevölkerung, die „ihren“ Heiligen nicht nach München umziehen lassen wollte. Kein Wunder, dass die Münchner bis heute nicht immer ganz oben auf der Beliebtsskala der restlichen Oberbayern rangieren …

Beim Eintritt in die Frauenkirche dürfen Sie keinesfalls den Fußabdruck am Boden der Eingangshalle verpassen! Dieser „schwarze Tritt“, auch „Teufelstritt“ genannt, zeigt einen menschlichen Fuß mit dem Abdruck eines Spornes an der Ferse.

Und darum rankt sich eine alte Münchner Sage:
Danach hatte der Baumeister Jörg Ganghofer mit dem Teufel höchstpersönlich, der zu diesen Zeiten in München offenbar noch häufiger umging, einen Pakt geschlossen, damit dieser ihm beim Bau des riesigen Gotteshauses keine Teufeleien in den Weg stellte. Der „Deifi“ forderte im Gegenzug, das Bauwerk Gottes müsse fensterlos bleiben, damit kein Licht in die Herzen der Gläubigen fallen könne und sie der Kirche fernblieben.
Als Sicherheit bot ihm Ganghofer gar seine Seele.

Als die Kirche fertiggestellt war, strömten die Münchner dennoch zahlreich zum Gottesdienst. Der Höllenfürst schäumte vor Wut und forderte nun Ganghofers Seele, da der sich nicht an den Pakt gehalten habe. Aber der listige Baumeister führte den Teufel in die Kirche zu einer Stelle unter der Orgel, von wo aus der Leibhaftige nicht weiter vordringen durfte, weil die Kirche bereits geweiht war. Von dort aus konnte weder der Teufel noch sonst jemand ein Fenster sehen. Trotzdem war das Gotteshaus durchflutet von Sonnenlicht, denn die Fenster an den Seiten wurden hier von den Säulen und die am Ende des Kirchenschiffes vom Hochaltar verdeckt. Vor Wut über dieses göttliche Wunder und den Betrug des Architekten stampfte der Teufel mit dem Fuß auf und hinterließ den „Teufelstritt“ im Steinboden, den Sie hier bis in unsere Tage entdecken können.

Auf seiner rasenden Flucht zurück in die Hölle vergaß Luzifer zudem seinen von schwarzen Rössern gezogenen, unsichtbaren Wagen, der seither auf der Suche nach seinem Herrn in Windeseile um den Dom herumirrt und den Luftzug verursacht, der die Frauenkirche stets umweht. Spüren Sie selbst, wie Ihnen der diabolische Windhauch leichte Gänsehaut verursacht (aber hoffentlich keinen Schnupfen) …

Eine Sage mit Happy End, denn der Baumeister durfte durch diesen Trick seine Seele behalten – allerdings nicht sehr lange. Als sie 1488 nichtsdestotrotz seinen Körper verließ, war der Münchner Dom fast vollendet – bis auf die Hauben als Turmabschluss, ohne die der Dom noch ganze 37 Jahre lang „kopflos“ blieb.
Denn im Landshuter Erbfolgekrieg 1504/05 war den Münchnern erneut das Geld ausgegangen, und die haubenlosen Türme mussten sogar als Geschützstände für Kanonen zur Verteidigung der Stadt herhalten.

Die beiden typischen „Welschen Hauben“ des Doms wurden erst 1525 – fast vier Jahrzehnte später – aufgesetzt. Sie waren italienischen Renaissancekuppeln nachempfunden, denn als „Welsch“ bezeichnete man eine ausländische, meist romanische Abstammung – wie die Italiener in Bayern früher „Welsche“ genannt wurden.
Die Zwiebeltürme passen zur spätgotischen Bauweise des Doms eigentlich wie die architektonische Faust aufs Auge, aber den Münchnern dienen sie täglich der Erinnerung an einen Maßkrug mit Deckel, der im gemütlich-barocken München zweifellos heimischer ist als himmelhochjauchzende Spitzen, an denen der Engel Aloisius, der „Münchner im Himmel“, auf seinem Weg zum Hofbräuhaus hängenbleiben könnte.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Frauenkirche durch Luftangriffe schwer beschädigt, das Hallengewölbe stürzte teilweise ein und Teile der Einrichtung wurden zerstört. 1946 bis 1960 wurde sie im nüchternen Stil der Nachkriegszeit wieder aufgebaut, auch die beiden Grüfte wurden erweitert und neu gestaltet. Viele erhaltene Ausstattungsgegenstände kehrten erst 1994 wieder an ihre alten Plätze zurück.

Ein Tipp für Abenteuerlustige und Schwindelfreie:
Wenn der Südturm nach den Sanierungsarbeiten wieder geöffnet ist, sollten Sie ihn unbedingt besteigen (regulär von April bis Ende Oktober montags bis samstags zwischen 10 und 17 Uhr). Nach 96 Stufen Fußmarsch bringt Sie ein Aufzug zur Aussichtsplattform, wo Sie einen atemberaubenden Blick über München genießen werden! Bis zur Wiedereröffnung empfehle ich Ihnen den Aufstieg auf den „Alten Peter“, von dem aus Sie München samt der Frauenkirche von oben betrachten und einmalige Fotos knipsen können!

Fröhlichen Aufstieg wünscht

Ihr Conrad Mayer

 

Preise & Buchen

 

 

Hotel in München City: das Conrad Hotel de Ville.

Conrad Hotel de Ville – Ihr Hotel nahe der Frauenkirche in München.

Preise & Buchen
 

München Karlsplatz nahe Frauenkirche

Karlsplatz mit Blick auf die Frauenkirche – nahe Conrad Hotel de Ville München

Steckbrief Hotel

Mittendrin in München

Sympathisches Team

Schnelles WLAN inklusive

Safe in jedem Zimmer

25 Biersorten an unserer Bar

Sky TV for free (2 Kanäle)

Unsere Angebote für Sie

X

Ihre Anfrage





Bleiben Sie informiert

...mit unserem Newsletter u.a. mit tollen
Angeboten und München-Informationen